Die Frage nach Festverdrängungs- versus Verstellpumpen stellt sich früh in jedem Gespräch über die Konstruktion eines hydraulischen Systems, und die Antwort lautet fast immer dieselbe: Es hängt vom Lastprofil ab. Das ist keine Ausflucht – es ist tatsächlich die richtige Antwort, und um zu verstehen, warum, bedarf es einer klaren Vorstellung davon, wie jeder Pumpentyp mit der Diskrepanz zwischen verfügbarem Pumpenausgang und tatsächlichem Schaltkreisbedarf umgeht.
Festverdrängungspumpe: Stärken und Einschränkungen
Eine Pumpe mit festem Hubvolumen fördert pro Umdrehung der Welle ein Fluidvolumen, das durch ihre Geometrie vorgegeben ist und sich während des Betriebs nicht ändern lässt. Bei konstanter Wellendrehzahl erzeugt sie einen konstanten Förderstrom. Sie ist einfach aufgebaut, zuverlässig und kostengünstig in Herstellung und Reparatur. Die Einschränkung tritt auf, wenn der Systembedarf unter die Spitzenlast fällt – die Pumpe fördert weiterhin den vollen Strom, und der Überschuss muss irgendwohin geleitet werden. In den meisten Systemen fließt er über das Sicherheitsventil ab, wobei hydraulische Energie in Wärme umgewandelt wird. Die Pumpe arbeitet weiter; die geleistete Arbeit geht verloren.
Für Systeme, die überwiegend im Dauerbetrieb oder nahe der Nennlast laufen – beispielsweise bestimmte industrielle Pressen oder Förderantriebe mit konstanter Geschwindigkeit – ist die Pumpe mit festem Hubvolumen tatsächlich wettbewerbsfähig. Der Wirkungsgradverlust durch gelegentliches Entlastungs-Umleiten ist real, aber nicht dominant. Die Einfachheit und die geringeren Kosten sind Vorteile, die ins Gewicht fallen.

Pumpe mit verstellbarem Hubvolumen: Dort, wo der Wirkungsgradgewinn liegt
Eine verstellbare Hubpumpe verringert ihren Hub — und damit ihre Förderleistung —, wenn der Systembedarf sinkt. Eine geringere Fördermenge bedeutet weniger erforderliche Antriebsleistung. Bei Anwendungen mit variablen Betriebszyklen sind die Energieeinsparungen im Vergleich zu Pumpen mit festem Hub erheblich. Die Einsparungen fallen insbesondere in den Teillast- und Standby-Phasen am höchsten aus, die bei vielen realen Anlagen 50 bis 70 % der gesamten Betriebszeit ausmachen.
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Beladungszustand |
Leistungsaufnahme bei fester Verdrängung |
Leistungsaufnahme bei variabler Verdrängung |
SPAREN |
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100 % Auslastung |
100% |
100% |
0% |
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75 % Last |
~95% |
~75% |
~20% |
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50 % Last |
~90% |
~52% |
~38% |
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25 % Last |
~85% |
~30% |
~55% |
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Standby (Druckhaltung) |
~80% |
~8% |
~72% |
Berechnung der Gesamtbetriebskosten
Pumpen mit variabler Verdrängung haben höhere Anschaffungskosten. Innerhalb eines Betriebszeitraums von drei bis fünf Jahren wird dieser Kostenunterschied typischerweise durch Energieeinsparungen wieder ausgeglichen — oft deutlich. Der Break-even-Punkt hängt von den Betriebsstunden, dem Strompreis und dem tatsächlichen Grad der Lastvariabilität ab. Anwendungen mit tatsächlich flachem, nahezu vollbelastetem Lastprofil erreichen diesen Break-even-Punkt möglicherweise nie.
HOVOO / HOUFU liefert Dichtungssätze für Festverdrängerpumpen und Verstellpumpen von Danfoss sowie anderer namhafter Hersteller. Die Wartung der Dichtungen ist der kostengünstigste Eingriff, mit dem der vom Pumpendesign erzielte Wirkungsgradvorteil erhalten bleibt. Besuchen Sie hovooseal.com.
Quelle: www.hovooseal.com
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