Die Wasserdichtung gehört zu jenen Komponenten, die niemand bemerkt, solange sie einwandfrei funktioniert – doch bei Ausfall kommt alles zum Stillstand. Bei bergbaulichen Bohrgeräten verhindert sie, dass Wasser in die inneren Mechanismen eindringt, und ermöglicht gleichzeitig den Betrieb des Hydrauliksystems unter dem richtigen Druck. Sie wirkt einfach – doch die realen Einsatzbedingungen belasten sie enorm.
In meinen Minen in Peru und Chile steht die Wasserdichtung für Bohrmaschinen permanent vor Feuchtigkeit, feinstem Quarzstaub, Druckschwankungen sowie Temperaturschwankungen zwischen dem Inneren des Stollens und den nächtlichen Schichten an der Oberfläche. Ein Bauteil, das dafür nicht ausgelegt ist, versagt schnell.
Anzeichen für Verschleiß der Wasserdichtung: Wann handeln?
Beobachtete Anzeichen |
Wahrscheinliche Ursache |
Empfohlene Maßnahme |
Sichtbare Wasser-/Ölleckage |
Gebrochene oder extrudierte Dichtung |
Sofortiger Austausch |
Schleichender Druckverlust |
Abgenutzter Dichtlippe |
Inspektion und vorbeugender Austausch |
Ungewöhnliche Vibration der Ausrüstung |
Fehlendes oder beschädigtes Dichtungselement |
Überprüfung bei der nächsten geplanten Stillstandsphase |
Erhöhter Wasserverbrauch beim Bohren |
Innere Undichtigkeit durch Dichtung |
Dringende hydraulische Diagnose |
Sichtbare Risse im Dichtungslip |
Ermüdung durch Zyklen oder Kälte |
Austausch vor der nächsten Schicht |

Wann muss die Wasserdichtung ausgewechselt werden?
Das deutlichste Anzeichen ist ein Leck: Wenn Sie Wasser oder Öl an Stellen austreten sehen, an denen es nicht austreten sollte, erfüllt die Dichtung ihre Aufgabe nicht mehr. Es gibt jedoch frühere Anzeichen, auf die Sie achten sollten: ein allmählicher Druckverlust im Kreislauf, ungewöhnliche Vibrationen des Geräts oder ein erhöhter Wasserverbrauch während des Bohrens.
Der häufigste Fehler vor Ort besteht darin, abzuwarten, bis das Leck sichtbar wird. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet die Dichtung bereits längere Zeit fehlerhaft, und der Verschleiß kann sich bereits auf andere Komponenten der Baugruppe ausgebreitet haben: den Kolbenstange, die angrenzenden Dichtungen oder sogar das Gehäuse des Bohrgeräts.
Was die Maschinentechniker vor Ort empfehlen, ist die Überprüfung der Wasserdichtung bei jeder geplanten Wartung – auch dann, wenn keine sichtbaren Probleme vorliegen. Ein Dichtungsring, der das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, lässt sich bereits durch eine einfache Sichtprüfung erkennen: oberflächliche Risse, Verformung der Lippe oder Spannungsverlust sind deutliche Anzeichen.
Auf dem Ersatzteilmarkt für Bergbaubohrungen in Peru und Chile genießen Wasserdichtungen, die aus hochfestem Gummi mit präziser Geometrie bestehen, bei Technikern großes Vertrauen – denn genau diese Kombination gewährleistet eine zuverlässige Abdichtung unabhängig von den Bedingungen während des Schichtbetriebs.
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