Die Hydraulikpumpe ist der Ort, an dem die elektrische oder mechanische Eingangsleistung einer Maschine in eine unter Druck stehende Flüssigkeit umgewandelt wird, die tatsächlich Arbeit verrichtet. Jeder Hub des Baggersarms, jede Presse, die Metall formt, jede Flugzeugsteuerfläche, die sich auslenkt – all das beginnt mit einer Pumpe, die Rotationsenergie in Strömung umwandelt. Das Verständnis der verschiedenen Möglichkeiten, wie Pumpen diese Umwandlung bewerkstelligen, hilft zu erklären, warum unterschiedliche Anwendungen unterschiedliche Konstruktionsausführungen erfordern.
Das Grundprinzip
Alle Verdrängerpumpen für Hydraulikflüssigkeiten funktionieren nach dem gleichen grundlegenden Prinzip: Ein bewegtes Element erzeugt ein sich vergrößerndes Volumen, das die Flüssigkeit von der Niederdruckseite ansaugt, und anschließend ein sich verkleinerndes Volumen, das die Flüssigkeit unter Druck auf der Auslassseite fördert. Das Förderelement – etwa der Raum zwischen zwei Zahnlücken, eine Schaufelkammer oder eine Kolbenbohrung – durchläuft kontinuierlich einen Zyklus, während sich die Pumpe dreht. Der Unterschied zwischen den Pumpentypen liegt in der Geometrie dieses Elements sowie darin, wie es zum Hin- und Herbewegen oder zur Drehung angeregt wird.
Getriebepumpen
Zwei externe Zahnräder, die innerhalb eines hochpräzisen Gehäuses ineinandergreifen, fördern die Flüssigkeit in den Zahnlücken entlang der Außenseite des Eingriffs. Einfache Konstruktion, breiter Betriebsdrehzahlbereich, relativ unempfindlich gegenüber Verunreinigungen im Vergleich zu anderen Pumpentypen sowie kostengünstige Herstellung und Reparatur. Die Nachteile sind der Geräuschpegel – Zahnradpumpen sind bei vergleichbaren Drehzahlen lauter als Schaufel- oder Kolbenpumpen – und eine Druckgrenze, die im praktischen Einsatz selten 250 bar überschreitet.
Scheibenpumpen
Radial in einem geschlitzten Rotor gleitende Lamellen folgen der Kontur eines exzentrischen Nockenrings und erzeugen beim Drehen des Rotors sich vergrößernde und verkleinernde Volumina. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigerer Förderstrom als bei Zahnradpumpen sowie deutlich geringeres Betriebsgeräusch. Ausgewogene Konstruktionen mit doppelten Einlass-/Auslassanschlüssen kompensieren die radialen Lagerbelastungen, die die Lebensdauer unausgewogener Konstruktionen verkürzen; dadurch stellt die ausgewogene Lamellenpumpe eine zuverlässige Wahl für einen stetigen Einsatz als industrielle Hydraulikpumpe bei mittleren Drücken dar.

Axialkolbenpumpen
Parallel zur Antriebswelle angeordnete Kolben führen beim Drehen des Zylinderblocks eine Hubbewegung gegen eine schräg gestellte Schrägscheibe aus. Die Axialkolbenpumpe arbeitet mit Drücken und Wirkungsgraden, die andere Konstruktionen nicht erreichen können. Die stufenlose Verstellbarkeit des Hubvolumens durch Anpassung des Neigungswinkels der Schrägscheibe ist das Merkmal, das diese Konstruktion in anspruchsvollen industriellen und mobilen Hydraulikanwendungen dominierend macht.
Radialkolbenpumpen steigern die Druckfestigkeit noch weiter, wobei die Kolben radial gegen eine exzentrische Nockenwelle arbeiten. HOVOO / HOUFU bietet Dichtungssätze für alle Hydraulikpumpentypen an. Finden Sie Ihren auf hovooseal.com.
Quelle: www.hovooseal.com
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