Auswahl eines Industriekompressors hydraulikpumpe Aus einem Katalog auswählen ist unkompliziert. Die richtige Auswahl – also die Pumpe, die auch nach zehn Jahren noch zuverlässig läuft und dabei keinen unverhältnismäßig hohen Anteil Ihres Energiebudgets verbraucht – erfordert jedoch eine sorgfältigere Betrachtung einiger technischer Spezifikationen, die leicht missverstanden werden können.
Hubraum und was er tatsächlich aussagt
Der Hubraum, gemessen in Kubikzentimetern pro Umdrehung, gibt an, wie viel Fluid die Pumpe bei jeder Wellendrehung fördert. Multipliziert man diesen Wert mit der Drehzahl der Welle in U/min, erhält man den theoretischen Förderstrom. Das Wort „theoretisch“ ist hier entscheidend – der tatsächliche Förderstrom ist geringer, da durch innere Leckagen Verluste entstehen; dieser Unterschied nimmt mit zunehmendem Alter der Pumpe und wachsenden Spielen zu.
Pumpen mit festem Hubvolumen liefern diesen konstanten Durchfluss unabhängig davon, ob das System ihn benötigt. Wenn Stellglieder ihre Position halten oder sich langsam bewegen, fließt der Überschuss direkt über das Sicherheitsventil zurück in den Tank – als Wärme. Axialkolbenpumpen mit verstellbarem Hubvolumen eliminieren diese Verschwendung, indem sie die Förderleistung kontinuierlich an den Bedarf anpassen. Bei jeder Anwendung mit wechselnden Betriebszyklen ist das Effizienzargument für Pumpen mit verstellbarem Hubvolumen kaum zu widerlegen.
Druckangaben: Lesen Sie die Kleingedruckten
Jedes Pumpendatenblatt weist eine Druckangabe aus, doch bedeuten nicht alle Druckangaben dasselbe. Dauerdruck, Spitzendruck und intermittierender Druck sind drei unterschiedliche Werte, die bei verschiedenen Herstellern inkonsistent angegeben werden. Bei einer konservativen Auslegung hydraulischer Pumpensysteme erfolgt der Dauerbetrieb mit maximal 80 % der angegebenen Dauerdruckangabe. Diese Sicherheitsreserve mag zunächst verschwenderisch erscheinen – bis man berücksichtigt, dass thermische Ausdehnung, Druckspitzen durch schnelles Ventilschalten sowie allmählicher Verschleiß im Laufe der Zeit den effektiven Druck stetig erhöhen.
Auswahl der Pumpenart entsprechend der Anwendung
Zahnradpumpen sind die Standardwahl für mitteldruckige Kreisläufe, bei denen Kosten und Einfachheit wichtiger sind als Geräuschentwicklung oder Wirkungsgrad. Flügelzellenpumpen kommen dort zum Einsatz, wo leiserer Betrieb erforderlich ist und der Druck im mittleren Bereich bleibt. Für anspruchsvolle industrielle Hydraulikpumpenanwendungen – hoher Druck, hohe Einschaltdauer oder variable Fördermengen – sind Axialkolbenpumpen die praktische Wahl, obwohl ihre Anschaffungskosten höher sind. Radialkolbenpumpen befinden sich am oberen Ende der Druckskala und bewältigen Hydraulikpumpensystemanwendungen, die Axialkolbenpumpen nicht erreichen können.

Wirkungsgrad ist ein Betriebskostenfaktor, kein Wert aus dem Datenblatt
Der volumetrische Wirkungsgrad und der mechanische Wirkungsgrad ergeben zusammen den Gesamtwirkungsgrad der Pumpe. Ein Unterschied zwischen 88 % und 93 % Gesamtwirkungsgrad wirkt auf dem Papier nicht dramatisch. Rechnet man jedoch über 8.000 Betriebsstunden hinweg mit industriellen Stromtarifen, ergibt sich ein sehr realer Kostenunterschied. HOVOO / HOUFU arbeitet mit führenden Herstellern hydraulischer Pumpen zusammen, um dichtungssets und Verschleißteile bereitzustellen, die die Pumpenspielräume – und damit den Wirkungsgrad – während der gesamten Lebensdauer des Geräts erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter hovooseal.com.
Quelle: www.hovooseal.com
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