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Industrielle Hydraulikpumpe: Wichtige technische Spezifikationen und Auswahlkriterien

2026-05-11 15:09:37
Industrielle Hydraulikpumpe: Wichtige technische Spezifikationen und Auswahlkriterien

Die Auswahl einer industriellen Hydraulikpumpe aus einem Katalog ist unkompliziert. Die Auswahl der richtigen Pumpe – also jener, die auch nach zehn Jahren noch zuverlässig läuft und dabei keinen unverhältnismäßig hohen Anteil Ihres Energiebudgets verbraucht – erfordert jedoch eine sorgfältigere Prüfung einiger technischer Spezifikationen, die leicht missverständlich sind.

Hubraum und was er tatsächlich aussagt

Der Hubraum, gemessen in Kubikzentimetern pro Umdrehung, gibt an, wie viel Fluid die Pumpe bei jeder Wellendrehung fördert. Multipliziert man diesen Wert mit der Drehzahl der Welle in U/min, erhält man den theoretischen Förderstrom. Das Wort „theoretisch“ ist hier entscheidend – der tatsächliche Förderstrom ist geringer, da durch innere Leckagen Verluste entstehen; dieser Unterschied nimmt mit zunehmendem Alter der Pumpe und wachsenden Spielen zu.

Pumpen mit festem Hubvolumen liefern diesen konstanten Durchfluss unabhängig davon, ob das System ihn benötigt. Wenn Stellglieder ihre Position halten oder sich langsam bewegen, fließt der Überschuss direkt über das Sicherheitsventil zurück in den Tank – als Wärme. Axialkolbenpumpen mit verstellbarem Hubvolumen eliminieren diese Verschwendung, indem sie die Förderleistung kontinuierlich an den Bedarf anpassen. Bei jeder Anwendung mit wechselnden Betriebszyklen ist das Effizienzargument für Pumpen mit verstellbarem Hubvolumen kaum zu widerlegen.

Druckangaben: Lesen Sie die Kleingedruckten

Jedes Pumpendatenblatt weist eine Druckangabe aus, doch bedeuten nicht alle Druckangaben dasselbe. Dauerdruck, Spitzen­druck und intermittierender Druck sind drei unterschiedliche Werte, die bei verschiedenen Herstellern inkonsistent angegeben werden. Bei einer konservativen Auslegung hydraulischer Pumpensysteme erfolgt der Dauerbetrieb mit maximal 80 % der angegebenen Dauerdruck­angabe. Diese Sicherheitsreserve mag zunächst verschwenderisch erscheinen – bis man berücksichtigt, dass thermische Ausdehnung, Druckspitzen durch schnelles Ventilschalten sowie allmählicher Verschleiß im Laufe der Zeit den effektiven Druck stetig erhöhen.

Auswahl der Pumpenart entsprechend der Anwendung

Zahnradpumpen sind die Standardwahl für mitteldruckige Kreisläufe, bei denen Kosten und Einfachheit wichtiger sind als Geräuschentwicklung oder Wirkungsgrad. Flügelzellenpumpen kommen dort zum Einsatz, wo leiserer Betrieb erforderlich ist und der Druck im mittleren Bereich bleibt. Für anspruchsvolle industrielle Hydraulikpumpenanwendungen – hoher Druck, hohe Einschaltdauer oder variable Fördermengen – sind Axialkolbenpumpen die praktische Wahl, obwohl ihre Anschaffungskosten höher sind. Radialkolbenpumpen befinden sich am oberen Ende der Druckskala und bewältigen Hydraulikpumpensystemanwendungen, die Axialkolbenpumpen nicht erreichen können.

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Wirkungsgrad ist ein Betriebskostenfaktor, kein Wert aus dem Datenblatt

Der volumetrische Wirkungsgrad und der mechanische Wirkungsgrad ergeben zusammen den Gesamtwirkungsgrad einer Pumpe. Eine Pumpe mit einem Gesamtwirkungsgrad von 88 % im Vergleich zu 93 % klingt auf dem Papier nicht besonders dramatisch. Rechnen Sie die Zahlen jedoch über 8.000 Betriebsstunden hinweg unter Berücksichtigung industrieller Stromtarife durch, ergibt sich ein sehr realer Kostenunterschied. HOVOO / HOUFU arbeitet mit führenden Herstellern hydraulischer Pumpen zusammen, um Dichtungssätze und Verschleißteile anzubieten, die die Pumpenspielräume – und damit den Wirkungsgrad – während der gesamten Einsatzdauer des Geräts erhalten. Erfahren Sie mehr unter hovooseal.com.

 

Quelle: www.hovooseal.com