Ein mobiler hydraulikpumpe lebt ein härteres Leben als seine stationären industriellen Verwandten. Vibrationen, Temperaturschwankungen vom kalten Start vor Tagesanbruch bis zur sommerlichen Mittagshitze, verunreinigte Luft sowie ein Bediener, der sofort volle hydraulische Leistung benötigt – das sind die täglichen Realitäten, die mobile Hydrauliktechnik von der Anlagenplanung unterscheiden.
Das Problem des Drehzahlbereichs
Landwirtschaftliche Traktoren betreiben ihre Zapfwellen (PTO) mit 540 oder 1.000 U/min, je nach angeschlossenem Gerät. Die Motordrehzahl ändert sich ständig in Abhängigkeit von der Last. Eine mobile Hydraulikpumpe, die in diesen Antriebsstrang eingebaut ist, muss einen ausreichenden Durchfluss erzeugen und eine stabile Druckhaltung über einen Drehzahlbereich sicherstellen, der in einer fest installierten industriellen Anlage schlichtweg niemals vorkommt. Pumpen, die bei niedriger Leerlaufdrehzahl kavitationsbedingt versagen oder bei maximaler Motordrehzahl einen zu hohen Druck erzeugen, stellen ein echtes Betriebsproblem dar – nicht nur eine Fußnote in der technischen Spezifikation.
Bagger und Kranfahrzeuge stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Die Haupt-Axialkolbenpumpe eines großen Baggers arbeitet gegen den gesamten hydraulischen Leistungsbedarf der Maschine – gleichzeitig für Ausleger, Stiel, Eimer, Fahrmotoren und Schwenkbewegung – während die Dieselmotordrehzahl sich entsprechend der Bedieneingabe des Operators verändert. Lastführende Steuerungen dieser Pumpen passen die Fördermenge kontinuierlich an den jeweiligen Bedarf an; genau dies macht moderne Baumaschinen sowohl reaktionsschnell als auch kraftstoffeffizient.
Verunreinigung ist immer schlimmer, als man denkt
Ein Mähdrescher, der auf einem staubigen Weizenfeld arbeitet, erzeugt luftgetragene Partikel, die überall eindringen. Ein Abbruchbagger arbeitet in Umgebungen, in denen Hydraulikschläuche Stöß- und Schlagbeanspruchungen ausgesetzt sind und hydraulische Anschlüsse regelmäßig Staub von Beton und Rost von Bewehrungsstahl ausgesetzt sind. Unter diesen Bedingungen stellt die Öldichtung der Hydraulikpumpe die letzte Verteidigungslinie gegen das Eindringen von Partikeln in das Pumpengehäuse dar. Eine Dichtung, die durch Temperaturwechsel verhärtet oder durch mechanische Ermüdung gerissen ist, stellt eine offene Tür dar.

Temperatur: Die vergessene Spezifikation
Standard-NBR-Dichtungen verlieren bereits bei etwa -20 °C an Flexibilität. Mähdrescher auf den kanadischen Prärien, Forstmaschinen in Skandinavien und Baumaschinen unter sibirischen Bedingungen erreichen beim Start regelmäßig Temperaturen deutlich unter dieser Schwelle. Eine Hydraulikpumpe dichtungssatz mit FKM-Compound-Dichtungen funktioniert problemlos bis -40 °C – ohne die Kaltstart-Leckagen, die bei NBR-Dichtungen auftreten – und behält ihre Eigenschaften auch bei den hohen Betriebstemperaturen einer voll belasteten mobilen Hydraulikschaltung bei.
HOVOO / HOUFU fertigt und lagert FKM-Compound dichtungssets speziell für mobile Hydraulikpumpenplattformen validiert. HOUFU-Montagesätze sind für die wichtigsten Bagger-, Landwirtschafts- und Forstpumpenfamilien erhältlich und werden schnell geliefert. Besuchen Sie hovooseal.com für anwendungsspezifische Anleitungen.
Quelle: www.hovooseal.com
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