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Langlebiger O-Ring des Atlas-Copco-RD18U in Norwegen

2026-04-28 15:40:02
Langlebiger O-Ring des Atlas-Copco-RD18U in Norwegen

Der norwegische Tunnelbau durchbohrt einige der strukturell komplexesten Gesteinsformationen Europas. Zu den Projekten zählen der Oslofjord-Tunnel, die Stollen für Wasserkraftwerke in Hardanger sowie Straßen­tunnel durch den Gneis und Amphibolit des Bergen-Arks – alle erfordern Schlagbohrungen in Gestein mit erheblichem Grundwasserzufluss. Dieses Wasser – kalt, unter Druck stehend und mit einem pH-Wert von 6,2 bis 6,8 infolge des Kontakts mit silikatischen Gesteinsformationen – befindet sich an der Grenzfläche zwischen dem Spülkreislauf und dem Hydrauliköl-Kreislauf im vorderen Gehäuse des RD18U. Die O-Ringe, die diese Grenze bilden, bestehen aus NBR-Compounds mit einer spezifischen Shore-Härte; wenn sie korrekt ausgeführt und intakt sind, tritt keine Störung auf. Sind sie jedoch fehlerhaft oder abgenutzt, macht sich die Kontamination erst bemerkbar, wenn das Hydrauliköl milchig wird.

O-Ringe im Atlas Copco RD18U erfüllen drei unterschiedliche Dichtungsfunktionen, wobei jede Funktion eigene Versagensmechanismen aufweist. Statische Flachdichtungen an der Schnittstelle zwischen Schlagmodul und vorderem Gehäuse begrenzen den Schlagölkreislauf unter dauerhafter Druckbelastung von 180–200 bar. Stützringe an der Akkumulatoranschlussfläche verhindern das Ausquetschen bei Druckspitzen. Die O-Ringe des Spülkreislaufs befinden sich in einer gemischten Umgebung – sie stehen gleichzeitig auf einer Seite mit Hydrauliköl und auf der anderen Seite mit druckbeaufschlagtem Spülwasser in Kontakt.

Versagensmechanismen von O-Ringen nach Einbaustelle

Einbaustelle des O-Rings

Druckbelastung

Hauptausfallart

Norwegischer Standortfaktor

Fläche des Schlagmoduls

Statischer Druck von 160–200 bar

Kompressionsset nach über 500 Betriebsstunden

Hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt die Alterung

Fläche des Akkumulatoranschlusses

Druckspitze bis 220 bar

Extrusion in den Freiraumspalt

Kaltes Starten erhöht die Spitzenamplitude

Spülkreislauf

Doppelte Fluidgrenze

Quellung durch Wasserkontakt

Saures Grundwasser greift NBR an

Ventilblock-Schnittstellen

120–180 bar

Rillenoberflächenverschleiß

Partikelkontamination durch Bohrspäne

 

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Norwegische Hydropower-Tunnelbauunternehmen haben sich nach wiederholten Frühversagen von NBR-Compounds im sauren Grundwasser auf HNBR-O-Ringe für die Positionen im Spülkreislauf festgelegt. Die HNBR-Formulierung widersteht sowohl der ölseitigen Kohlenwasserstoffbelastung als auch der wassergebundenen chemischen Angriffswirkung, der NBR bei einem pH-Wert unter 6,5 weniger zuverlässig standhält. Die O-Ringe an der Schlagmodulfront und am Ventilblock bleiben aus NBR – die Betriebsbedingungen dort rechtfertigen die höhere Kostenkomponente nicht. HOVOO liefert RD18U-O-Ring-Sets mit HNBR-Optionen für die Positionen im Spülkreislauf. Vollständige Kit-Referenzen unter hovooseal.com.