Es gibt einen Grund, warum erfahrene Bohrer beim Anfahren einer neuen Bohrfront von ‚Gefühl‘ sprechen. Schlagdruck, Rotationsdruck und Vorschubkraft wirken nicht unabhängig voneinander – sie sind über den Bohrkopf miteinander gekoppelt, was die Anpassung einer Größe…
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Sprechen Sie mit einem Bergwerks-Wartungsmanager, der sowohl Epiroc- als auch Sandvik-Geräte am selben Standort betrieben hat, und das Gespräch bleibt selten lange bei Vergleichen anhand der technischen Datenblätter. Es wechselt schnell zu Themen wie Logistik von Verschleißteilen, Verhalten der Wartungsintervalle und dazu, was …
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Ein Ölaustritt an einem hydraulischen Felsbohrgerät ist selten nur eine lästige Nebenerscheinung. Ein leichtes Auslaufen der Spülkastendichtung bedeutet, dass Wasser in umgekehrter Richtung in den Schlagkreislauf eindringt – wodurch das Hydrauliköl verunreinigt und die Bohrlochwand allmählich beschädigt wird. Ein leichtes Auslaufen …
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Ein Dichtsatztausch, der innerhalb der ersten 50 Schlagstunden versagt, beruht fast niemals auf einer mangelhaften Teilequalität. Vielmehr handelt es sich um einen Montagefehler – meist einen von drei Fehlern: Der Bohrlochraum wurde vor dem Einbau der neuen Dichtungen nicht gespült, eine dynamische Dichtung wurde beim Einsetzen verdreht …
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Wenn ein hydraulischer Felsbohrhammer an Schlagkraft verliert, wird auf den meisten Baustellen als erstes die hydraulische Pumpe ausgebaut und ersetzt. Das ist in der Regel die falsche Entscheidung. Die Pumpe erzeugt Durchfluss, nicht Druck – der Druck in einem hydraulischen System entsteht durch Widerstand...
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Den Kauf eines hydraulischen Felsbohrhammers allein anhand des technischen Datenblatts zu tätigen, führt meist zu einer von zwei vorhersehbaren Enttäuschungen: Entweder überschreitet der Bohrhammer die hydraulische Leistungsfähigkeit des Trägergeräts und arbeitet während seiner gesamten Einsatzdauer mit nur 70 % der angegebenen Schlagleistung – leise ...
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Der Betrieb eines 25-kW-Schwerlast-Bohrgeräts auf einer Kalksteinstraße mit einer maximalen Festigkeit von 100 MPa steigert nicht die Produktivität. Er erhöht die Investitionskosten, steigert den hydraulischen Durchflussbedarf der Trägermaschine, verbraucht mehr Kraftstoff pro Meter und verschleißt die Verschleißteile schneller als …
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Eine Dichtungsstörung bei einem Felsbohrgerät, das in einer aggressiven Umgebung betrieben wird, beginnt selten mit sichtbarer Korrosion an der Elastomeroberfläche. Sie beginnt mit einer Quellung. Die Dichtungsverbindung nimmt Flüssigkeit oder Dampf aus der Umgebung auf – saueres Grubenwasser, Emulsions…
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Bei einem pneumatischen System mit festem Hubvolumen entweicht jeder Liter Luft, den der Kompressor erzeugt und den das Bohrgerät nicht unmittelbar nutzt, über das Überdruckventil und geht verloren. Bei einem hydraulischen System mit offener Regelung ohne Lastsensorik führt überschüssiger Öldurchfluss dazu, dass …
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Der technische Grund für einen integrierten hydraulischen Felsbohrer liegt nicht in weniger Einzelteilen – sondern in weniger Verbindungsflächen. Jede verschraubte Schnittstelle zwischen einem Schlagmodul und einem Gehäuseabschnitt stellt einen potenziellen Leckweg dar, einen potenziellen Lockerungspunkt und …
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Das Argument hinsichtlich der Wartungskosten für geteilte Felsbohrer stammt nicht vom Marketingblatt – es ergibt sich vielmehr aus dem, was passiert, wenn etwas innerhalb eines herkömmlichen monolithischen Bohrgeräts ausfällt. Das Schlagmodul, der Drehmotor und die Spülkammer sind …
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Felsbohrarbeiten in einer Stadt sind nicht nur ein technisches Problem, sondern auch ein Genehmigungsproblem. Die zulässige Lärmbelastung nach OSHA für eine Acht-Stunden-Schicht beträgt am Arbeitsplatz des Bedieners 90 dBA – dies ist ein Arbeitnehmerschutzstandard. Die angrenzenden Wohngebäude...
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